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ENSI-RAT DE
Eidgenössisches Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI-Rat
Der ENSI-Rat hat dem Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI mit dem Leistungsauftrag 2024 bis 2027 neue Ziele gesetzt. In den Mittelpunkt der Aufsichtstätigkeit des ENSI rückt der sichere Langzeitbetrieb der Kernkraftwerke.
Per Ende 2023 ist Oskar Grözinger aus dem ENSI-Rat ausgeschieden, da er die gesetzlich festgelegte Amtszeitbeschränkung von 12 Jahren erreicht hat.
Bundesrat bestätigt sechs amtierende Mitglieder des ENSI-Rates für die kommende Legislaturperiode in ihrem Mandat.
Der ENSI-Rat hat die vom ENSI aktualisierte Forschungsstrategie gutgeheissen. Im Mittelpunkt stehen der Strahlenschutz, Auswirkungen von Erdbeben auf Kernanlagen, der Langzeitbetrieb von Kernkraftwerken und Entsorgungsfragen.
Der ENSI-Rat überwacht die Aufsichtstätigkeit und die Geschäftsführung des ENSI und gibt seine Beurteilung in einem jährlichen Bericht ab. Der Tätigkeits- und Geschäftsbericht des ENSI-Rates für das Jahr 2022 wurde vom Bundesrat an seiner Sitzung vom 9. Juni 2023 genehmigt.
In seinem Vortrag am BFE-ENSI-PSI-Neujahrsgespräch 2022 betont der Präsident des ENSI-Rates, Andreas Abegg, die Bedeutung einer wirksamen Trennung der nuklearen Aufsicht von politischen und wirtschaftlichen Einflüssen.
Der Bundesrat ist an seiner Sitzung vom 4. März 2022 dem Wahlvorschlag des ENSI-Rates gefolgt und hat Paul Bossart als Mitglied in den ENSI-Rat gewählt. Paul Bossart wird sein Amt am 1. April 2022 antreten.
Mit ihrem Rücktritt verliert der ENSI-Rat ein Mitglied, das wichtige Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich Sicherheits- und Organisationskultur sowie Risikomanagement in den Rat einbrachte.
Der ENSI-Rat hat am 1. November 2021 Annette Ramezanian zur neuen Leiterin des Bereichs Aufsicht Kernkraftwerke des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats ENSI gewählt. Sie wird ihr Amt am 1. Januar 2022 antreten.